1848. Die "Revolution" in Umstadt.

 

 


 

 

Die Vorgeschichte 

 

Wenig bis gar nichts hat man bisher davon gehört, ob auch die Umstädter von den Unruhen des Revolutionsjahres 1848 erfasst worden sind. Um es gleich vorweg zu sagen: Die Stadt blieb davon nicht unberührt, die Einzelheiten der Vorgänge können allerdings nur ansatzweise dargestellt werden, weil nur schmale historische Quellen vorhanden sind. Vor allem ist zu beklagen, dass die Protokolle des Gemeinderats für fast das gesamte 19. Jahrhundert verloren gegangen sind.  

Wir wissen nicht, ob einige Umstädter mit von der Partie waren, als die Bauern aus dem Odenwald Anfang März 1848 nach Darmstadt zogen, um gegen die großherzogliche Regierung zu protestieren. Die Bedrückungen der ländlichen Bevölkerung waren in unserer Stadt nicht so schwerwiegend wie im Odenwald, wo die Standesherren noch das Sagen hatten. Gleichwohl lebten viele Umstädter, ob es nun Handwerker, Bauern oder einfache Tagelöhner waren, unter mehr als ärmlichen Umständen. Die Zahl der Einwohner war seit Jahren stetig gesunken. 1848 lebten hier noch knapp 3000 Personen. In den folgenden Jahren sank diese Zahl weiter, weil viele sich zur Auswanderung nach Amerika entschlossen wegen der drückenden sozialen Verhältnisse.

Die städtische gewerbliche Struktur stand – wie fast überall im Großherzogtum – auf schwachen Füßen. In fast 250 handwerklichen Kleinbetrieben (meist Schuhmacher, Schmiede und Bäcker), arbeiteten  127 Gesellen und 60 Lehrlinge. Die meisten  Handwerker waren noch zünftig organisiert. Viele lebten von der Hand in den Mund.

 

Die Hungersnot

1847 brach die größte Not aus. Die Kartoffelfäule vernichtete fast die gesamt Ernte. Viele hatten kaum etwas zu essen. Die Stadt richtete deshalb eine Suppenanstalt ein, um die „im Winter 1847 herrschende Noth und Theuerung“ zu lindern. Nachdem ein kupferner Kessel angeschafft worden war, kaufte die Stadt Hülsenfrüchte, Kartoffeln, Reis, Butter, Nudeln und andere Nahrungsmittel.  Wilhelm Pfaff und Johannes Schiebels Ehefrau kochten die Speisen, die kostenlos an Arme abgegeben wurden. Die Umstädter Müller mahlten 50 Malter Korn, mit dem Heinrich Jakob Frieß und andere Bäcker Brote buken. 72 Ortsbürger wurden damit bedacht. Einer der Armen war der Ururgroßvater des Verfassers, der ebenfalls Peter Füßler hieß. Er war ein Tagelöhner, der bei sehr geringem Einkommen mal da, mal dort arbeitet. Er bekam für sich und seine Familie (Ehefrau und zwei Kinder) eine Zeitlang wöchentlich einen Laib Brot für ein geringes Entgelt. Aber es gab noch Ärmere in der Stadt, die das Brot und die Suppe umsonst bekamen.

Darüber hinaus finanzierte die Stadt die Auswanderung von Armen nach Amerika. Da es hierfür an genügendem Bargeld fehlte, nahm sie 1847 bei Ludwig Eidmann, Bernhard Ganß und anderen wohlhabenden Umstädter Bürgern ein Darlehn von insgesamt  9.000 Gulden auf. Damit bezahlte man ganz oder teilweise die Überfahrt mittelloser Bürger und übernahm Kosten für die notwendige Ernährung und Einkleidung. 59 Umstädter Bürger fanden damals durch eine Rotterdammer Auswanderungsfirma über Gernsheim, Mainz, Rotterdam den Weg nach New York.

Die „Spar- und Creditanstalt“, die seit 1835 in Umstadt ihre Geschäfte betrieb, kam für die Aufnahme eines Darlehns allerdings nicht in Frage, weil sie zu dieser Zeit Geld lediglich an Privatpersonen verlieh. Im übrigen wollte der Stadtrat ohnehin nichts von der Sparkasse wissen. Man musste in den schlechten Zeiten an allen Ecken und Enden sparen. Die Stadt hatte satzungsgemäß für Schulden derjenigen Bürger einzustehen, die nicht mehr zahlungsfähig waren. Nachdem der Rat „durch mehrfache Erfahrung hinlänglich belehrt“ zur Auffassung gelangte, dass “die Sparkasse nicht zum wahren Wohl der Gemeinde gereicht“, weil „von hundert Anlagen kaum zehn zweckmäßig seien“,  beschloss er, aus dem Verband auszuscheiden. Es war ein Glück für unsere Stadt, dass dieser kurzsichtige Beschluss nicht in die Tat umgesetzt werden konnte, weil die Aufsichtsbehörde ihre Genehmigung verweigerte.  

 

Carl Zibulski 

Es liegt auf der Hand, dass die allgemeine Notlage zu Unruhe und Verbitterung vieler Bürger führte. Die Umstädter lebten ja nicht hinter dem Mond und hatten sicherlich von den revolutionären Umtrieben des Jahres 1848 mit ihren eingängigen Schlagworten erfahren. Umstadt war immerhin der zentrale Ort des Wahlbezirks 2 zu den Wahlen von 1848. Im April oder Mai sollte sogar auf Hainrich eine Wahlkundgebung stattfinden, zu der schon eine stattliche Tribüne aufgeschlagen worden war. Die Veranstaltung fiel wahrscheinlich wegen der Vorfälle aus, wie sie im folgenden geschildert werden. Nach den Wahlen stritt sich der Gemeinderat kleinkariert darüber, wer für die Kosten der letztlich unnützen Tribüne aufzukommen habe. Man hätte den Lohn des Zimmermanns  am liebsten der Witwe des Bürgermeisters Ittmann angelastet, der im Februar 1849 im Alter von noch nicht einmal 50 Jahren verstorben war. Aber der Schornsteinfegermeister Carl Zibulsky, ein sozial und gerecht denkender Mensch, setzte sich mit Erfolg dafür ein, dass die Stadt die Kosten übernahm.

Dieser bisher in der Umstädter Stadtgeschichte zu wenig beachtete Mann war der Urgroßvater von Else Zibulski, die sicherlich vielen Umstädtern noch  bekannt ist. Als überzeugter Republikaner kämpfte er  im Vormärz gegen Ausbeutung und Unterdrückung durch die großherzogliche Regierung. Er war mit dem  Darmstädter Adam Koch und anderen aktives Mitglieder der „Gesellschaft für Menschenrechte“ in Darmstadt, die Georg Büchner 1834 gegründet hatte. Diese im Untergrund arbeitende Organisation war wiederum mit dem berühmten Frankfurter „Bund der Geächteten“ verbunden, zu dem Pfarrer Friedrich Ludwig Weidig aus Butzbach, Wilhelm Schulz und andere gehörten. Sie kämpften in Hessen für eine freiheitliche Demokratie, galten aber in der reaktionären Zeit der Restauration als Hochverräter, die steckbrieflich gesucht wurden. Am 27.04.1843 wurden Zibulsky, Koch und andere „wegen Theilnahme an dem hochverräterischen Bund der Geächteten“ zu zwei Jahren Zuchthaus bestraft, nachdem sie Monate  zuvor verhaftet worden waren.

 

Carl Zibulsky war nach seiner Entlassung in Umstadt ein angesehener Mann, der im Vereinsleben der Stadt unermüdlich an vorderster Stelle stand. Vielleicht kann dies später einmal ausführlicher dargestellt werden. Hier mag genügen, die Stichworte Männergesangverein, Ortsgewerbeverein und Feuerwehr zu nennen.

 

Theodor Reh

Wenn man an den Vormärz, das Jahr 1848 und an die damaligen Umstädter Verhältnisse denkt, darf aber auch der Hofgerichtsadvocat Theodor Reh nicht vergessen werden, der in seiner Studienzeit in Gießen zusammen mit den Gebrüder Follen (den Gießener „Schwarzen“) politisch aktiv war und energisch für freiheitliche Gedanken eintrat. Er war der Schwager des Butzbacher Pfarrers Weidig, der in der großherzoglichen Haft ums Leben kam. Theodor Reh stand  in enger Verbindung zu seinem Bruder Karl Ludwig Reh, der seinerzeit Richter am Landgericht Umstadt war. In den Jahren 1834 und 1835 war er im Wahlkreis Umstadt zum Mitglied der Zweiten Kammer der Landstände gewählt worden. Er blieb unserer Stadt als Rechtsberater auch noch verbunden, als er wieder als Advokat arbeitete. 1848 wurde Reh in die Nationalversammlung in Frankfurt/Main gewählt. Aufgrund seines hohen Ansehens war er deren letzter Präsident. Reh war aber nicht nur im parlamentarischen Bereich präsent, sondern setzte sich auch auf Volksversammlungen für die Belange der kleinen Leute ein, beispielsweise auf einer Versammlung in Michelstadt vom 29.März 1848 teil.

Alles dies hatte natürlich auch Auswirkungen auf die Teile der Umstädter Bürgerschaft, die mit den politischen und sozialen Verhältnissen unzufrieden waren. Wer letztlich den Anstoß dazu gab, dass sich diese Unzufriedenheit Mitte April 1848 in gewaltsamen Ausschreitungen entlud, lässt sich allerdings nicht mehr feststellen. Die magere Quellenlage gibt auch keinen Aufschluss darüber, in welchem Umfang sich die Bürger an dem beteiligten, was wir einmal eine „Revolte“ nennen wollen. Denn wir sind über deren Ausmaß und Verlauf nur durch einen nicht gerade ausführlichen Pressebericht an versteckter Stelle im Rheinischen Volkblatt vom 9.5.1848 informiert.

 

Der Antisemitismus

Danach „begannen in Umstadt die Tage unserer Wiedergeburt mit Gewalttätigkeiten gegen Juden.“ Wer mit den Ereignissen von 1848 in seinen Einzelheiten nicht so vertraut ist, wird von ihren üblen antisemitischen Begleiterscheinungen überrascht sein, die so gar nicht in das Bild einer beginnenden freiheitlichen Demokratie in Deutschland passen. Die antisemitischen Ausfälle waren nicht marginal. Sie traten an verschiedenen Orten des Odenwalds und seiner Umgebung auf. Reichelsheim, Heppenheim, HeenArheiligen und eben auch Umstadt seien hier beispielhaft genannt.  Nach dem genannten Pressebericht hatte der Bürgermeister Johannes Ittmann  einen  mißliebigen Juden“ vor ein „Volksgericht“ wegen „verschiedener Anschuldigungen“ geladen. Nach der „Gerichtssitzung“ sei ein Pöbelhaufen mit Gebrüll vor das Haus des Juden gezogen und hätten dessen Fenster eingeworfen. Besonnenen Bürger sei es gelungen, die stärksten Exzesse zu verhindern.

Über den Ort des Tumults und den Namen des Juden fehlen nähere Angaben. Es dürfte sich um den Simon Lichtenstein gehandelt haben, der in der Unteren Marktstraße einen Frucht- und Mehlhandel betrieb. Er war nach den Besteuerungsunterlagen ein Jude von mittlerem Einkommen, der 1824 nach der Judenemanzipation von Raibach nach Umstadt gezogen war. Der Gemeinderat versuchte damals, mit allen rechtlichen Mitteln den Zuzug zu verhindern. Der Bürgermeister erklärte im Einvernehmen mit seinen Ratsmitgliedern, „das Städtchen sei seit 16 bis 20 Jahren übervölkert“. Wenn man jetzt dem Gesuch um Erwerb der Bürgerschaft stattgebe, kämen auch alle anderen Juden von den umliegenden Orten in die Stadt. Der Landrat und schließlich der Innenminister, die eingeschaltet wurden,  wiesen schließlich den Gemeindevorstand an, dem Simon Lichtenstein das Ortsbürgerrecht zu erteilen. Diese alten Differenzen dürften – zusammen mit Konkurrenzneid, der immer eine Rolle beim Zuzug anderer spielt – der Anlass für die „Gerichtsverhandlung“ und die anschließenden Pöbeleien gewesen sein.

 

Die Einberufung eines „Volksgerichts“ zeigt übrigens, dass den Umstädtern der Forderungskatalog des Vormärzes sehr wohl bekannt war. Denn die Reform der Gerichtsbarkeit war eines der zentralen Ziele der Revolution. Die Gerichte sollten nicht mehr geheim, sondern öffentlich unter Beteiligung von Geschworenen (also Vertretern des Volkes) verhandeln und ihre Urteile fällen.

 

Die Bürgergarde

Aber auch eine weitere revolutionäre Forderung haben die Umstädter übernommen oder wenigstens den Versuch dazu gemacht: Sie stellten am nächsten Tag eine „Bürgergarde“ auf. Dabei handelte  es sich um ein Aufgebot von Männern, das für Ruhe und Ordnung in der Stadt sorgen sollte. Bürgermeister Ittmann, der häufig mit seinem Ersten Beigeordneten Sebastian Heyl im Streit lag und sich zunächst gegen diese Maßnahme gewandt hatte, übernahm später gleichwohl die Leitung der Garde. Es waren seinerzeit chaotische Verhältnisse in unserer Stadt, die in den nächsten Tagen noch eskalieren sollten. Mit der Bürgergarde scheint es nicht weit her gewesen zu sein.

Der Kampf ums Holz 

Denn die „Tumulte und Zügellosigkeiten“ griffen jetzt ärger als zuvor um sich. Der Grund war diesmal die mangelhafte Versorgung der Bevölkerung mit Holz. Die Stadt Umstadt hatte zwar umfangreiche Waldungen. Der Holzverkauf war ihre mit Abstand wichtigste Einnahmequelle. Aber nicht jeder Bürger erhielt das lebenswichtige Holz in ausreichender Menge. Die Forstbehörde verloste einen Grundbestand an minderwertigem Reisern unter allen Bürgern zu einem geringen Entgelt, meist 100 Wellen Reisholz je Haushalt. Das Holz besserer und guter Qualität (Stock-, Scheid-, Bauholz) versteigerte sie meistbietend in eigens angesetzten Auktionen. Natürlich kam dabei nur zum Zuge, der über die notwendigen Mittel verfügte. Der bereits genannte Peter Füßler tauchte in den vierziger  Jahren nie in den Versteigerungslisten auf. Dazu fehlte ihm das Geld. Viele Bürger, die sich mit Reisholz begnügen mussten, beklagten sich zudem darüber, dass bestimmte Personen oder Personengruppen (z.B.  die Schützen) bei den Holzaktionen bevorzugt würden. Viele Versteigerungen seien zuvor abgesprochen; schnell werde z.B. einem Begünstigten zugeschlagen, ohne dass weitere Gebote abgewartet würden.

Die Wut der „Tumultuanten“ richtete sich vor allem gegen den Förster Rödel, den wir vom „Rödelshäuschen“ im Umstädter Wald kennen. Ihn machte man für die Missstände im Forstbereich verantwortlich. Der Mob zog mit Gebrüll und Drohungen mehrfach vor sein Haus. Dabei sollen sogar Schüsse gefallen sein. Einmal konnte sich Rödel nur durch Flucht vor Misshandlungen retten.

 

Das Wallattentat 

Aber damit nicht genug. Es gab noch etwas, was den Zorn der Umstädter Bevölkerung nochmals steigerte: die „Wallfrage“. Die Stadt und das Land Hessen stritten seit Jahrzehnten erbittert um das Eigentum an den Wallanlagen. Es kam zu einem langwierigen Rechtsstreit, der bis zum Hofgericht Hofgericht in Darmstadt führte.  Es ginge zu weit, hier die Einzelheiten zu schildern. Vereinfacht gesagt berief sich die Stadt auf ihr Eigentum am Wall, während der Fiskus Ersitzung und Schenkung vorbrachte, weil dort die Landesbeamten ihre Wohnungen und Gärten hätten. Kurzum: Das Hofgericht in Darmstadt erließ am 18.04.1848 – kurz vor den Osterfeiertagen – ein Urteil, das den Rechtsstreit zwar nicht abschloss, aber für die Stadt ungünstig war. Als dies in Umstadt bekannt wurde, brach der Sturm los.

Eine „größere Masse“ versammelte sich am Karfreitag (21.04.1848) auf dem Markplatz, als plötzlich der Ruf erschall: „Auf den Wall!“.  Jetzt stürmte eine Meute aufgebrachter und gewaltbereiter Umstädter zu dem eingezäunten  Wallgarten eines Beamten am Darmstädter Schloss und zertrümmerte „mit Gebrüll“ die Einfriedigung. „Während die Glocken das Osterfest einläuteten“ ging es „mit Trommelschlag und  Schießen“ in den nahen Hof des Stadtrentmeisters Johannes Seifriedt. Der zufällig anwesende Kreisrat Kritzler versuchte vergeblich, die tobenden Bürger zu besänftigen. Die „Revolutionäre“ ließen sich aber auf nichts ein. Sie erklärten „unter Triumphgeschrei“ den Wall zu städtischem Eigentum und  blieben bei ihrem „Wallattentat“, wie sie es nannten, das vom Bürgermeister und dem Gemeinderat ausdrücklich gebilligt wurde.

Viel mehr erfahren wir von unserer Umstädter „Revolution“ nicht. Es kamen zwar noch Übergriffe auf die herrschaftlichen Wiesen im Forst vor, so dass gar ein Militärkommando zur Unterstützung in den Forst beordert werden musste. Aber das war nur ein Nebenkriegsschauplatz. Die hessische Regierung schickte eine „Hofgerichtscomission“ in die Stadt, die sich aber zu einem energischen Einschreiten nicht entschließen konnte. Die Umstädter hielten jetzt Ruhe. Sie werden Angst vor ihrer eigenen Courage bekommen haben. Ihre Gewaltakte blieben ungesühnt, sie änderten aber auch nichts an den städtischen Verhältnissen. Rödel kehrte nach kurzer Zeit in sein Amt zurück, den Armen ging es im Grunde auch nicht besser. Die Suppenküchen gab es noch Jahre danach. „Keine so notwendige Verhaftung der Rädelsführer hat stattgefunden“ – so endet der Pressebericht des Rheinischen Volksblatts.

 

Die Wohltat der Gemeinde 

Aber eines bewirkte die „Revolution“ doch. Anfang des folgenden Jahres fasste der Gemeinderat einen Beschluss, der einmalig blieb in der Geschichte unserer Stadt: „Mit höchster Genehmigung“ schenkte die Stadt jedem Ortsbürger – ob arm, ob reich – 25 Gulden bar auf die Hand. Der Rat wird sich gedacht haben, dass dies geeignet sei, zur Beruhigung allzu hitziger Gemüter beizutragen.

 

Die Stadt musste für dieses Geschenk mit der Gießkanne allerdings die stattliche Summe von 16.875 Gulden aufbringen, was nur über eine Krediterweiterung möglich war. Es wird kaum einer gemerkt haben, dass er und seine Kinder das „Geschenk“ letztlich selbst bezahlen mussten.

Aber das ist ja heute auch nicht viel anders.  

 

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