Bürgermeister und Rat im 17. Jahrhundert

Amt und Wahl

 

Das Amt des Bürgermeisters

Wilfried Köbler hat, wie er dem Verfasser dieser, kleinen Abhandlung vor einiger Zeit erklärte, Freude an seinem Bürgermeisteramt, wenn auch - wie in fast jedem Beruf - mit einigen Einschränkungen. Bei Hugo Seibert und Ludwig Wedel war es sicherlich nicht anders. Ganz anders sah dies bei den Vorgängern dieser Herrn aus, die im 17.Jahrhundert das Amt innehatten. Dies hing weniger oder gar nicht mit den schwierigen Zeiten des 30-jährigen Krieges zusammen, sondern mit dem Aufgabenbereich, den die Bürgermeister seinerzeit wahrzunehmen hatten.

Im 17.Jahrhundert gab es in Umstadt, wie in anderen vergleichbaren Städten auch, einen Ober- und einen Unterbürgermeister, jeweils gewählt von dem Rat der Stadt. So klangvoll sich der Titel des Oberbürgermeisters auch heute anhört, so wenig war. aber im Grunde dahinter. Im sonst recht guten Festbuch von 1955 "1200 Jahre Umstadt" heißt es, der Oberbürger-

Bürgermeister sei für die geschäftliche Leitung der Stadt verantwortlich gewesen ohne Bindung an den Landesherrn. Dies ist nicht zutreffend. Ober- und Unterbürgermeister hatten damals vor allem die lästige Aufgabe, die Steuern der Herrschaft (Beede, Contribution und andere Abgaben) bei den Bürgern der Stadt einzutreiben. Auf die heutige Zeit bezogen ist ihre Position viel eher mit der des städtischen Kassenbeamten zu vergleichen als mit dem Amt des Wilfried Köbler. Da sie für ihre wenig beliebte Tätigkeit kaum ein Entgelt bekamen und bei fehlerhafter Abrechnung aus eigener Tasche nachzahlen mussten, hatten sie nur eines im Sinn: ihren Posten möglichst schnell wieder loszuwerden. Bei der Eintreibung der Steuern musste ihnen der Stadtschreiber behilflich sein, was zu allerlei Streitigkeiten führte. Der spätere Bürgermeister Andreas. Kern sprach nicht zu Unrecht von. einem "höchst gefährlichen Amt, das ihnen "wie ein Joch an den Hals geworfen werde", und das  "von geringen handwercksleuten bei einer Rechnung von 5 biß 6000 fl (=Gulden)" geführt werden müsse.

 

Ober- und Unterrat

 

Die Amtszeit war nach ungeschriebenem Stadtrecht auf zwei Jahre festgeschrieben. Jeweils an Walpurgis (1. Mai) meist zu den ungeraden Jahreszahlen wählten die Mitglieder des Umstädter Rats den Ober- und denUnterbürgermeister. Der Rat war in der Regel mit 18 Personen besetzt; 12 davon bildeten den sog. Oberrat, 6 den Unterrat. Der Oberrat hieß auch der "Schöpfenstuhl", weil er zusätzlich gerichtliche Aufgaben wahrzunehmen hatte. Seine - selbstverständlich ausnahmslos männlichen - Mitglieder kamen aus den angesehensten Bürgerfamilien der Stadt. Sie verblieben dort auf Lebenszeit. Verstarben sie, so zog der Rat Nachfolger aus der Bürgerschaft in den Unterrat, der wiederum zur Auffüllung des Oberrats diente. Den Unterrat nannte man auch den "Jungen Rat". Seine Vertreter kamen unmittelbar aus der Bürgerschaft, als deren Interessenvertretung er gedacht war

 

Damit war es aber offenbar nicht weit her. 1715 beschwerten sich die Bürger, der Untere Rat habe "nicht seine Pflicht in acht genommen, dass er vor der Bürgerschaft Interesse gehörig gezeiget und mit derselben kommuniziert, wenn im Oberen Rat wegen der Bürgerschaft etwas vorgekommen. Er hat es beständig mit dem Oberen Rat gehabt."

 

Bei der Rats- und Bürgermeisterwahl kam es bis 1670 "niemals zu großen difficultäten", wie es in einer pfälzischen Urkunde heißt. Allerdings hatte der 30-jährige Krieg, vor allem durch die verheerenden Auswirkungen der Pest, den Stadtrat praktisch lahmgelegt. 1635 lebten vom Oberrat nur noch der Metzger Hans Hax, wohnhaft in der Pfälzer Gasse, und der Schmied Paul Geippel aus der Vorstadt. Deshalb kamen. Hannß Frieß, Philipp Weyckenandt, Hannß Hundt und Heinrich Kunckel vom Un-terrat in den Oberrat,  der fortan nur aus 6 Personen bestand. Hanns Rörich blieb im Unterrat, in den man aus der Bürgerschaft Peter Bergsträßer, Hanns Frieß aus der Vorstadt- und Balthasar Heyl zog.

 

Der Rat wählte in der Folgezeit nacheinander alle 2 Jahre sämtliche Mitglieder des Oberrats in das unliebsame Amt des Oberbürgermeisters. Es kam also jeder einmal, dran. Niemand war berechtigt, die Wahl abzulehnen. Jeder hatte aber die erleichternde Gewähr, dass eine direkte Wiederwahl nicht zulässig war. Nur zu einer späteren. Wahlperiode konnte man noch einmal drankommen. So war Hans Hax von 1635 -1637 und dann wieder von 1643 -1645 Oberbürgermeister von Umstadt.

 

Die Wirren von 1660 - 1690

 

In der Liste der Bürgermeister im Festbuch zur 1200-Jahr-Feier, erstellt von Georg Füßler, fällt eine beträchtliche Lücke für die Zeit von 1670 bis 1690 auf. Damit hat es folgende Bewandtnis:

 

Als die Wahl der Bürgermeister zu Walpurgis 1670 anstand, war die Stelle des pfälzischen Beamten nicht besetzt. Die Wahl musste verschoben werden, weil kein Bürgermeister ohne herrschaftliche Bestätigung ("Confirmation") sein Amt antreten durfte. Alleine dies zeigt deutlich, wie es mit den "Freiheit" gegenüber den Herrschaften bestellt war. Als der neue pfälzische Amtsverweser Dr. Mom im Juni 1670 ankam, holte man die Wahl nach. Aus der Bürgerschaft mussten nachgezogen werden: der Bäcker Johannes Seyfried, Hannß May und Steffan Hoffmann. Unglücklicherweise war damals der Schultheiß Hanns Georg Ganß erkrankt. Es war altes Herkommen, dass der Schultheiß die neuen Ratsherren vereidigte. Er hielt den Stab als herrschaftliches Zeichen in Händen, den die Ratsmitglieder bei ihrem Eid zu berühren hatte (sog. "Handtastung"). Weil der Schultheiß in Umstadt von beiden Landesherren ernannt worden war, gab es bei diesem Verfahren keine Rangprobleme. Was aber war jetzt zu tun, wenn, kein Schultheiß da war? Dr. Mom,  der in dem Geschäft neu war, ließ es zu, dass der streitbare Chelius, der Hessen-Kassel´sche Reservatenamtsverweser, den Eid abnahm. Chelius hielt sich sowieso ranghöher als ein bürgerlicher Schultheiß, und hatte kein Verständnis, dass die Wahl abgeblasen werden sollte, nur weil Hannß Georg Ganß nicht auf der Höhe war.

 

Gewählt wurden damals Hanns Peter Seyler als Ober- und Velten Liehn als Unterbürgermeister. 1672 traten, an ihre Stelle Leonhart Geippel und der Bäcker Johannes Seyfried. Auch diese Wahl war von Streitigkeiten um die Handtastung geprägt.

 

Im April 1674 verstarb Dr. Mom. Die anstehende Wahl fiel aus. Geippel und Seyfried blieben Bürgermeister zu ihrem Leidwesen. Sie schrieben, im Juni 1675 an die Landesherren, sie. hätten "mit fast höchstem Verderben solche Beschwerlichkeit getragen"; nunmehr solle endlich neu gewählt werden ungeachtet der Streitigkeiten der Beamten, wem der Vorsitz zustehe.  Dazu kam es endlich am 02.06.1676, nachdem "Schöpfenstuhl und Unterrat" durch Johannes Pröher, Johannes Seyfried, dem Sattler, Peter Rapp, Johannes Mohr und Leonhardt Eydtmann aus der Bürgerschaft ergänzt worden, waren, allerdings ohne Eidesleistung nach alter Sitte, "weil die Beamten strittig". Es war niemand da, der den Eid für sie hätte abnehmen können. Hanns Georg Ganß war 1674 verstorben. Ein Nachfolger war nicht in Sicht, vor  allem deshalb, weil Kurpfalz, keinen Lutheraner mehr haben wollte. Hessen behalf sich in der Folgezeit damit, dass man Hanns Peter Seyler, den Ratsältesten als Vertreter des. Schultheißen ansah, was aber Pfalz nicht anerkannte. Gleichwohl wählten die Ratsmitglieder. Hanns Emrich (seit 1649 im Unterrat, ab 1659 im Oberrat) als Oberbürgermeister und Hanns Georg Drach als Unterbürgermeister.

 

Sie blieben dies 8 lange Jahre  bis 1684, obwohl sie  immer wieder, um ihre Entlassung, baten.  So  schrieb  Hanns  Emrich im April 1681, er habe als 78-jähriger  das  Bürgermeisteramt  nunmehr 5 Jahre  lang  "am Halse",  er  komme  in  "Ruin  wegen  seiner Nahrung"   und  bitte  dringlichst  um  Entlassung.

 

Die Wahl von 1684

Im  Jahr 1684 war  es – allerdings, immer  noch  gegen  pfälzischen Protest – endlich so weit.   Diese  Wahl soll für den hoffentlich interessierten Leser etwas  ausführlicher  dargestellt  werden, um  deutlich  zu  machen, wie  es  dabei  konkret  herging. In einem  hessischen  Bericht   (undatiert)   hieß  es: Es ist von alters her die  Ordnung, ehrliche  und  tüchtige  Leute aus  der Bürgerschaft, von denen die Qualifikation genommen werden kann, vorzuschlagen.

 

A) Die Wahl des Stadtrats

 

1684 lautete der Wahlvorschlag.:.Hans Georg May, Balthasar Bierberg, Veiten Poth, Hannß Peter Kern, Peter. Bergsträßer, Johannes Mohr (Schmied), Hanns Georg Hardy, Hans Georg Ganß, Ulrich Weber, Andreas Frieß, Hans Peter Frieß, Johannes Meyer, Burkhard Keller, Johannes Knodt, Balthasar Hax, Johannes und Hans Peter Schütz.

 

Davon wählten, die Ratsherren "die  Besten  und- Tüchtigsten, auch ohne Freunde     und  Vormundschaft" aus und notierten  sie auf einen Zettel, den sie Hanns  Peter  Seyler und dem bettlägerigen  Johannes  Pröher  zeigten, um  ihre  Meinung  zu  erfahren.Auf dem Zettel, stand – leicht gekürzt – folgendes:

 

 

 

 

Velten Poth

weil dessen Schwer (= Schwiegervater) Heinrich Kunkel), der Oberst im Rat gewesen und die fürnehmsten Ämbter dieser  Stadt selbst verwaltet hat, von denen er eine gute Wissenschaft hat;

Hans Peter Kern

weil dessen Vater auch im Rat gewesen. Er hat Söhne, die schreiben und rechnen können, die können Register führen

Johann Mohr, Schmied

weil dessen Vater auch im Rat gewesen, wohlgewandert, guten Verstandes, auch eine sauber und. schönste Hand unter hiesigen Bürgern schreibt.

Hanns Georg Hardy

alter Schweizer Sohn, auch viel gewandert, des Schreibens in etwa erfahren, daher er sich einem. Unterbürgermeister wohl schickt.

Balthasar Hax

weil dessen Vater auch im Rat gewesen. Besondere Recommendation des Herrn Übelacker. (= pfälzischer. Interimsamtsverweser).

Johannes Knod

Guten Gerüchts und des Felds erfahren

 

Am 30.04.1684 kamen die bisherigen  Ratsmitglieder auf dem Rathaus,  zusammen  mit  dem  Stadtschreiber  Wolff, der allerdings von Kurpfalz nicht anerkannt war. Der Wahltag war zuvor der Bevölkerung durch den Stadtbüttel bekannt gemacht worden. Dabei war das Gebot ergangen, dass niemand die Stadt verlassen darf, sondern "morgentags mit ihren Mänteln unter dem Rathaus zusammenzukommen und vor der beschehenen Bürgermeisterwahl nicht wieder davongehen sollen".

 

 

Folgende Ratsmitglieder. waren, erschienen:

 

Oberrat

 

Hanns  Emrich

Jacob  Greiffenstein

Hanns   Peter Seyler

Steffan  Hoffmann

Johannes Pröher

Johannes Seyfried, Sattler

Hanns  Georg  Drach

Johannes Mohr alias  Klepperstein

 

Unterrat

 

        Johannes  Seyfried, Bäcker

        Peter  Rapp

        Leonhard Eydtman

 

Der Stadtschreiber Wolff verlas nunmehr die. Liste der Nachfolgekandidaten. Nach Beratung beschloss man, Johannes Knod herauszunehmen, weil er "singulären Sinnes" sei, womit gemeint war, er sei ein Gottloser. Dafür wurde Burkhard Keller eingeschrieben, "so ein Gebäu wol verständiger Mann" sei.  Als sich die Ratsherren darüber einig waren, schickten sie zwei Schützen zu den neuen Räten, um sie aufs Rathaus zu holen. Gegen alle Tradition bestimmten sie allerdings, dass Velten Poth, Hanns Peter Kern und Johannes Mohr (sämtlich Lutheraner) direkt Mitglieder des Oberrats werden, während die übrigen (Hardy, Hax und Keller - sämtlich Reformierte) wie üblich zunächst in den Unterrat kommen sollten. Es lag auf der Hand, dass dies den reformierten Kurpfälzern bitter aufstoßen würde.

 

Sie beschwerten sich darüber, der Rat habe "sein ius eligendi (Wahlrecht) mißbraucht", weil gewisse Personen "primo saltu auß der gemeinen bürgerschaff t in den Oberrat gezogen" worden seien, wodurch der Unterrat "nicht wenig verschnupft worden sei."  Wir sehen, dass die Aufteilung von Mandaten nach einem Proporz keine moderne Erscheinung ist.

 

 

B) Die Wahl der Bürgermeister

 

Am nächsten Tag schritt der nunmehr vervollständigte Stadtrat zur Wahl der beiden Bürgermeister. Alle Ratsmtglieder waren stimmberechtigt. Jeder hatte zwei Stimmen. Der Oberbürgermeister musste aus dem Oberrat, der Unterbürgermeister aus dem Unterrat gewählt werden. Es entschied die einfache Mehrheit der geheim abgegebenen Stimmen. Jeder war wählbar mit Ausnahme der bisherigen Bürgermeister Emrich und Brach. Der Stadtschreiber hatte die Wahl zu protokollieren, die in der Säulenhalles des Rathauses stattfand. Die Stadträte, "vom. Ältesten bis zum Jüngsten" erhoben sich nacheinander von ihren Sitzen, gingen zum Stadtschreiber und sagten ihm ihre beiden Stimmen ins Ohr. Danach hatten sie den Wahlraum zu verlassen.

 

Nachdem jeder seine Stimmen abgegeben hatte, teilte der Stadtschreiber den Beamten das Wahlergebnis mit, die zu "confirmieren" hatten. Nun rief man die Ratsherren wieder herbei. Alle begaben sich jetzt vor das Portal des. Rathauses. Die Ratsherren bildeten, einen Halbkreis um die Beamten und den Schultheiß. Dann verkündete der Schultheiß der auf dem Marktplatz erschienenen Bürgerschaft das Ergebnis der Wahl.

 

So verlief dies über Jahrhunderte nach altem Herkommen. 1684 war allerdings nur der hessische Beamte zugegen und es fehlte der Schultheiß, an dessen Stelle wohl der Ratsälteste handelte. Neuer Oberbürgermeister war Hanns Peter Seyler, neuer Unterbürgermeister Hanns Georg Hardy.

 

1686 ging das Spiel, von vorne los. Seyler bat um seine Entlassung. Obwohl er von Kurpfalz nicht anerkannt worden sei, habe er "beeth und contribution fleißig eingeholt". Jetzt sei eine neue Wahl fällig. Es dauerte aber bis zum 02.05.1687, bis neu. gewählt wurde. Die Wahl fiel diesmal auf Hanns Georg Drach und Balthasar Hax. Allerdings ist wegen der pfälzischen Einwände nicht sicher, ob sie auch ihr Amt antraten. Möglicherweise  war daher bis 1690  noch  Seyler  formell  Bürgermeister.

 

Nach 1690 trat jedenfalls wieder die alte 2-Jahres-Periode in Kraft. Die bereits genannte Liste im Festbuch "1200 Jahr Umstadt" ist noch für die Jahre 1693 bis 1697 und 1699 bis 1701 offen. Zur Vervollständigung seien folgende Namen nachgetragen:

1693 - 1695 Johann  Georg  Drach

1695 - 1697 Johannes  Mohr

1699 - 1701 Balthasar  Emmerich.

 

Der Schultheiß

 

Auf einen Schultheiß hatte man sich allerdings immer noch nicht geeinigt. Der kam erst 1702 mit dem Notar Johann Philipp Kuntzenbach. Damit war aber nicht viel gewonnen. Ihm warf man vor, er sei "der trunckenheit. sehr ergeben", manchmal gehe- er "taumelnd, voll und toll nach Hause, er fluche und lästere, und habe kaum Bedenken, "die Protokolle zu veränderen und darin auszukratzen". Es mehrten sich die Proteste der Bürger nicht nur gegen die Beamten, sondern auch gegen den Stadtrat, der 1715 nur mit 7 Personen im Oberrat und 2 Personen im Unterrat besetzt war. Nach Ansicht der Bürger hatte der "Gesamte Rat seinen Eyd und seine Pflichten vergessen", jedes Glied "sehe zum großen ruin der Stadt nur sein eigenes Interesse, teils mit unaufhörlichem Fressen und Saufen auf gewisse Stadtkosten, teils mit ungescheiter Anwendung der Stadteinkünfte", wie die Ober- und Unterbürgermeisterrechnungen zeigten. Man erreichte 1715 sogar die Einsetzung einer Untersuchungskommission, die die Bürgermeister, soweit sie nach 1690 amtierten (und nicht nur sie) zur Rechenschaft zog. Doch dies ist eine andere Geschichte, die vielleicht ein andermal erzählt werden kann.

 

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